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WoodBison

Wood Bison

Canada's groesstes Landsaeugetier, das Bison, koennte hier schon laenger als 700,000 Jahre gelebt haben. Es ist eine Sub-Spezies, die sich etwa vor 5,000 Jahren entwickelte, als es noch eine Landbruecke zwischen Nordame-rika und Sibieren gab.

Wood Bison gelten in Canada als bedrohte Tierart.

Das canadische Wood Bison (Bison bison athabascae) ist der naechste Ver- wandte zum bereits ausgestorbenen Steppen Bison (Bison priscus). Beide kommen aus der Taiga, vom aeussersten Rand der noerdlichsten Busch-Wald-Region der sich suedlich der subarktischen Tundra Labrador bis nach Alaska und von Sibirien bis Skandinavien erstreckt.

Bisons koennen 3 km weit Gerueche aufnehmen. Die Anzahl der Wood Bisons wurde um 1800 auf etwa 168,000 Tiere geschaetzt. Sie wurden aber im 1900 Jahrhundert fast gaenzlich ausgerottet.
1893 gab es schaetzungs-weise nur noch 250 Tiere. Die geschuetzte Art er-holte sich ganz langsam und betrug 1922 etwa 1,500 bis 2,000 Tiere. Zu die-ser Zeit wurde auch der Wood Buffalo National Park, eine UNESCO World Heritage Site, geschaffen um die Tiere vom Aussterben zu retten und die Her-den zu schuetzen.

 

1940 fuerchte man dass sich durch Vermischung mit den Plain Bisons die Sub-Spezies des Wood Bisons ausgeloescht hatte. 1957 aber entdeckten Wildlife Mitarbeiter eine Herde von reinen Wood Bisons am Nyarling River. 1963 wurden 18 Tiere gefangen und im Mackenzie Bison Sanctuary freige-lassen. Diese Tiere gruendeten die sogenannte Mackenzie Herde, die 1998 auf 1900 Tiere angewachsen war. Die Mackenzie Herde ist jetzt die groesste weltweit freilaufende, gesunde Herde von Wood Bisons.

 
 
 
 

Frueher wanderten diese Herden in den noerdlichen Waeldern von Alberte, British Columbia, Yukon, NWT und Alaska. Heutzutage findet man die meis-ten freilaufenden Bisons in den Northwest Territories (NWT).


Beschreibung
Wood Bisons erkannt man an ihren riesigen Koepfen, wuchtigen Schulter-blaettern und dem zotteligen, braunen Fell an Schultern und Vorderbeinen.

Beide Geschlechter haben kurze, schwarze Hoerner, die bei den maennli-chen Tieren leicht nach innen gebogen sind. Sie sind auch groesser als die weiblichen Tieren und koennen 3,8 m lang und 1,8 m hoch wachsen, mit einem Gewicht zwischen 550 und 1,000 kg.
In den noerdlichen Gebieten ernaehrt sich das Wood Bison von allen moegli-chen Graessern, besonders Schilfgras, im Winter aest es an jungen Busch-zweigen.

Biologie
Bisons lieben Gesellschaft und verbringen das ganze Jahr in kleinen Herden.
Beide Geschlechter beginnen meist mit drei Jahren Junge zu zeugen. Kael-ber werden bis zu sieben Monate gesaeugt. Von Juli bis Mitte September hoert man das Roehren der maennlichen Tiere kilometerweit im Umkreis.

Die gefaehrlichste Zeit fuer die Wood Bisons ist das Fruehjahr, wenn die Fluesse und Seen auftauen. Viele Tiere ertrinken dann, in 1795 zaehlte ein Zeuge ueber 7,000 Bisons in der Athabasca Delta Region. Andere Probleme kommen von Grizzlybaeren, Schwarzbaeren, Grauwoelfen und Panthern, die alle Bisons attakieren.

 

 

BUFFALO OR BISON
http://en.wikipedia.org/wiki/Wood_Bison

SPECIES AT RISK
http://www.speciesatrisk.gc.ca/search/speciesDetails_e.cfm?SpeciesID=143

FACTS ABOUT WOOD BISON
http://www.ec.gc.ca/EnviroZine/english/issues/66/feature2_e.cfm

WOOD BUFFALO NATIONAL PARK
http://www.pc.gc.ca/progs/spm-whs/itm2-/site7_E.asp